Vom Knie bis zur Wirbelsäule – Symptome & Diagnosen

Alphaklinik Logo Die Beine sind geschwollen, die Müdigkeit nimmt Überhand und die Schulterschmerzen wollen kein Ende nehmen. Hinterfragen Sie Ihre akuten Symptome und gehen Sie den Beschwerden auf den Grund. In diesem Ratgeber finden Sie erste Informationen zu körperlichen Anzeichen, Ursachen und Krankheiten. Wichtig an dieser Stelle: Suchen Sie bei starken oder ungeklärten Beschwerden in jedem Fall einen Arzt auf, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

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Auf den Spuren der Symptome

Aerztin vor TreppeEs gibt zahlreiche Symptome, die Sie nicht unterschätzen sollten. Ob es sich dabei um einen einfachen Schnupfen oder ein anderes Krankheitsbild handelt, kann allerdings nur Ihr Arzt bestimmen.

Aus diesem Grund sollten Sie die nachfolgenden Informationen zu Symptomen, Diagnosen und einer möglichen Behandlung lediglich als erste Information ansehen. Treten bei Ihnen Krankheitssymptome auf, empfehlen wir in jedem Fall den Gang zum Facharzt.

Symptome – eine Definition

Bei einem Symptom handelt es sich der Definition zufolge um ein Anzeichen, welches auf eine Verletzung oder eine Erkrankung hinweisen kann. Die Diagnose erfolgt von einem Arzt, alternativ von einem Psychologen, da dieser Begriff nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Psychologie Verwendung findet.

Doch auch Patienten sind in der Lage, anhand eigener Beschwerden eine erste laienhafte Diagnose aufzustellen. Diese sollte jedoch mit einem Arzt besprochen und gemeinsam hinterfragt werden, da nicht nur Beschwerden eine große Rolle spielen, sondern auch das klinische Bild.

Arten von Symptomen

Nicht immer sind Symptome auf den ersten Blick zu erkennen, da es sich möglicherweise u meinen Ausschlag handelt oder um angeschwollene Lymphknoten. Stattdessen unterteilen sich Symptome in

  • objektive Symptome
  • subjektive Symptome

Ist ein Symptom objektiv, dann ist es von außen wahrnehmbar und daher relativ leicht zu diagnostizieren. Diese Anzeichen sind auch als klinische Zeichen bekannt.

Bei einem Symptom, das subjektiv ist, handelt es sich um eine Wahrnehmung des Patienten. Wenn subjektive Symptome sehr deutlich sind, ist es Patienten ein Anliegen, medizinischen Rat aufzusuchen.

Sind die Symptome dagegen diskret, auch verdeckt genannt, dann ist es nicht immer einfach, sie als Beschwerden zu deklarieren. Oft fällt diese Art von Symptom erst bei generellen Untersuchungen des Betroffenen auf.

Syndrom – Bündelung typischer Symptome

Arzt mit BrettEine weitere Art der Symptome ist ein Syndrom. Hierbei liegen verschiedene Symptome in typischer Zusammenstellung vor.

So gibt es eine Reihe von einheitlichen und damit auch vergleichbaren Fällen, in denen sowohl die Krankheitsanzeichen als auch die Ursachen ähnlich sind.

Diese Kombination wird Syndrom genannt, wobei es darauf ankommt, wie viele Symptome gemeinsam auftreten.

  • drei Symptome: Trias
  • vier Symptome: Tetralogie
  • fünf Symptome: Pentalogie

Bekannt sind nicht nur einige Hundert Syndrome, sondern mittlerweile deutlich mehr als 1.000 verschiedene Arten von Syndromen. Dazu zählen unter anderem:

  • das Asperger-Syndrom
  • das Marfan-Syndrom
  • das Münchhausen-Syndrom

Diagnose-Ermittlung der Klinik

Eine Diagnose ist eine Feststellung eines Arztes, welche

  • körperlichen
  • oder psychischen

Krankheiten bei einem Patienten vorliegen. Dabei werden einzelne Befunden, darunter

  • Beschwerden
  • Symptome
  • oder Gruppen von Symptomen

einbezogen. Unter anderem können auch Normabweichungen, die nicht krankhaft sind, zur Stellung einer Diagnose beitragen.

Wie eine Diagnose ermittelt wird

Ehe eine Krankheit diagnostiziert werden kann, sind in der Regel eine Reihe von Untersuchungen notwendig. Dazu zählen:

  • Anamnese
  • körperliche Untersuchung
  • chemische Untersuchung
  • apparative Untersuchung

Diese Untersuchungen, die gezielt ablaufen, werden Diagnostik genannt. In den meisten Fällen kann nach diesem Ablauf eine Diagnose gestellt und demnach ein Krankheitsbild benannt werden.

Diagnose gibt keinen Aufschluss über die Ursache

Nicht immer kann mit einer Diagnose auch die Ursache geklärt werden. Zu wissen, um welche Krankheit bzw. um welches Krankheitsbild es sich handelt, ist oft nicht ausreichend.

Viele Faktoren und Auslöser können dazu führen, dass es zu Symptomen und damit auch Krankheiten kommt. Um die Behandlung der Krankheit durchzuführen, ist es wichtig,

  • sowohl die Entstehung
  • als auch die Ursache

der Krankheit zu kennen.

Arten von Diagnosen

Im Bestfall wird eine Diagnose gestellt, die aufgrund von Einzelbefunden keine anderen Schlüsse zulässt. Dies ist eine sichere Diagnose. Doch nicht immer ist es so einfach, Reizdarm-Symptome und andere Symptome auch tatsächlich einem einzigen Krankheitsbild zuzuordnen.

Sichere Diagnose: Bei dieser Variante ist nur eine einzige Diagnose möglich, die durch die Einzelbefunde, die vom Arzt erhoben wurden, festgestellt wurde.
Ausschlussdiagnose: Bei dieser Diagnose werden Stück für Stück mögliche Erkrankungen ausgeschlossen, die die gleichen Symptome aufweisen. Auf diese Weise ergibt sich am Ende eine Diagnose, die per Ausschlussverfahren festgestellt wurde..
Verdachts- und Arbeitsdiagnose: Wenn keine sichere und keine Ausschlussdiagnose gestellt werden kann, so müssen Ärzte einen Verdacht angeben. Dabei sagen Verdachtsdiagnose und Arbeitsdiagnose in der Praxis das gleiche aus. Sie stellen den Ausgangspunkt dar, um nun weitere Untersuchungen vorzunehmen, die die Diagnose entweder verwerfen oder aber erhärten soll.

Die Gründe, warum es zu einer Verdachts- oder Arbeitsdiagnose kommt, sind verschieden. Teilweise wünschen Patienten keine weiteren Untersuchungen, teilweise bergen diese Untersuchungen ein Gesundheitsrisiko für die Betroffenen und teilweise ist es so, dass entweder die Möglichkeiten oder aber die Zeit begrenzt sind (beispielsweise bei Notfällen), sodass keine sichere oder Ausschlussdiagnose gestellt werden kann.

Auch die Kosten sind durchaus ein Grund, warum nicht immer eine sichere Diagnose gestellt wird. So ist ein grippaler Infekt sehr häufig eine reine Verdachtsdiagnose, bis eine eventuelle virologische Untersuchung vorgenommen wird.

Behandlungsmethoden auf Grundlage der Ursachen

Arzt BehandlungKonnten Ursachen aufgenommen und eine Diagnose gestellt werden, so geht es darum, verschiedene Krankheiten passend und zielführend zu behandeln.

Die Methoden, mit denen Ärzten arbeiten, sind dabei mehr als unterschiedlich. Es kommt hierbei nicht nur auf die vorliegenden Symptome und die abschließende Diagnose an, sondern auch auf die Ursache des Problems und die Entwicklung der Krankheit.

Grundlegend unterscheidet man zwischen einer

  • ambulanten
  • und stationären

Behandlung. Ob die Behandlung stationär oder ambulant durchgeführt wird, ist ebenfalls abhängig der jeweiligen Faktoren.

Bandscheibenvorfall im Fokus

Bei einem Bandscheibenvorfall handelt es sich um eine Erkrankung, die die Wirbelsäule betrifft. Rückenschmerzen sind unter anderem typische Bandscheibenvorfall-Symptome, wobei es auch sehr viele Fälle gibt, in denen überhaupt keine Symptome festgestellt werden.

Vor einer möglichen Behandlung ist daher festzustellen, ob überhaupt die Bandscheiben betroffen sind, oder ob es sich um ein anderweitiges Problem handelt.

Eine Variante des Bandscheibenvorfalls ist die Bezeichnung „Bandscheibenvorfall HWS“. Diese bezeichnet einen Vorfall an der Halswirbelsäule, die mit HWS abgekürzt wird. Besonders der Lendenwirbelbereich ist häufig von einem Bandscheibenvorfall betroffen, allerdings kann dieses Problem auch bei der Hals- oder Brustwirbelsäule auftreten.

Bandscheibenvorfall oder Hexenschuss?

Viele Patienten gehen davon aus, dass ein Bandscheibenvorfall auch unweigerlich mit einem Hexenschuss zusammenhängt. Zwar können beide Diagnosen im Hinblick auf die Ursache zusammenhängen, doch bezeichnen sie nicht das gleiche Krankheitsbild.

Hexenschuss: Bei einem Hexenschuss spüren Sie meistens einen akuten Schmerz im Kreuz, der unter anderem auch bis in die Beine ausstrahlen kann. In den meisten Fällen erledigt sich dieses Problem nach einigen Tagen von selbst.
Bandscheibenvorfall: Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Schmerzempfindung, sondern um eine konkrete Erkrankung. Auch eine Ausstrahlung in Beine oder Arme ist bei dieser Erkrankung möglich.

Weitere Erkrankungen

Ob es nun Knieschmerzen, Rückenschmerzen oder andere Varianten eines schmerzlichen Empfindens ist – der Betroffene wünscht sich die Stellung einer möglichst zügigen Diagnose.

Gerade Erkrankungen wie

  • Arthrose
  • Rheuma
  • Multiple Sklerose

sollten (neben vielen weiteren Erkrankungen) niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Wenden Sie sich daher im Zweifel oder im akuten Fall an einen Experten, der die körperlichen sowie psychischen Symptome einer möglichen Ursache und Erkrankung zuschreiben kann, um eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Die passende Klinik finden

In Deutschland gibt es tausende Kliniken, in denen vor allem anspruchsvolle Beschwerden – entweder ambulant oder stationär – behandelt werden. Auch Notfälle gehören für alle Kliniken zum Alltag. Damit Sie im akuten Fall sofort die passende Anlaufstelle ausfindig machen, haben wir Ihnen nachfolgend die Postleitzahlen-Bereiche von Kliniken.de aufgelistet.

Wenn es keine Klinik ist, die Sie aufgrund Ihrer Symptome aufsuchen möchten oder müssen, dann stehen Ihnen in Deutschland mehr als 200.000 praktizierende Ärzte zur Verfügung.

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