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Codein rezeptfrei bestellen – als Hustenstiller & Schmerzmittel

Codein Codein ist ein anerkanntes Schmerzmittel und wird als Medikament bei heftigem Hustenreiz eingesetzt. Allerdings fällt es unter die morphinartigen Produkte und ist deshalb nur auf Rezept zu bekommen. Mithilfe einer Onlineberatung bist du nicht unbedingt auf das Rezept deines Hausarztes angewiesen. In unserem Ratgeber zeigen wir dir alles über die Bestellung, die Anwendung und die Gegenanzeigen von Codein.
Besonderheiten
  • Wirkungsweise von Codeine
  • Anwendungsgebiete
  • bekannte Medikamente
  • Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Codein-Liste: Arzneimittel per Ferndiagnose

Codein ist ein Analgetikum mit dem Wirkstoff Codein Phosphat. Es wird dazu verwendet, verschiedene Reize zu verhindern oder diese nicht mehr so stark im Gehirn ankommen zu lassen. Das können beispielsweise Schmerzreize sein oder ein belastender Hustenreiz. Demnach sind die Anwendungsbereiche des Medikaments weit gestreut. Ob bei Kopfschmerzen, Grippe oder rheumatischen Beschwerden – Codein blockiert die Reize im Gehirn, sodass sie nicht mehr so stark oder teilweise gar nicht mehr wahrgenommen werden. Das Ergebnis: du bist annähernd schmerzfrei oder kannst die Nacht ohne Hustenreiz wieder durchschlafen. Doch was genau steckt hinter dem Wirkstoff und warum ist er in Deutschland rezeptpflichtig? Diese und weitere Fragen wollen wir in den folgenden Abschnitten für dich klären.

Codein zählt zu den Opiaten

Der Begriff Codein kommst aus dem Griechischen und leitet sich vom Wort „Kodeia“ ab, was Mohnkapsel bedeutet. In der Wissenschaft ist der Wirkstoff auch unter dem Namen Methylmorphin oder Morphinmethylether bekannt. Codein wird aus den unreifen Kapseln des Schlafmohns gewonnen. Der gepresste Saft wird getrocknet und anschließend weiterverarbeitet.

Im Körper wird der Stoff zu Morphin umgewandelt und zählt deshalb zur Gruppe der Opiate. Opium beispielsweise wird auf eine ähnliche Weise hergestellt und aus dem getrockneten Milchsaft des Schlafmohns gewonnen. Die enthaltenen Wirkstoffe sind hier Morphin und Codein. Entdeckt wurde das Ganze im Jahr 1833 von Robiquet. Zu dieser Gruppe zählen aber noch andere Wirkstoffe, wie beispielsweise Methadon, Tramadol, Tilidon oder Oxycodon.

Wirkungsweise ähnlich dem Morphin

Das aufgenommene Codein wandelt der Körper zu reinem Morphin um, was eine entsprechend gleiche Wirkungsweise mit sich bringt. Allerdings ist kein intensiver Rausch zu erwarten, sondern der Stoff wird langsamer aufgenommen und an das Gehirn weitergegeben. Du wirst ein Gefühl von Unbeschwertheit und Gelassenheit spüren. Teilweise tritt sogar eine gewisse Euphorie auf. Bei einer enorm hohen Dosierung ist sogar eine Steigerung des Selbstbewusstseins möglich. Diese ist allerdings mit unangenehmen Nebenerscheinungen, wie einem erhöhtem Puls und Hitzewallungen im Kopf zu bemerken. Bei einer noch höheren Dosis fällt der Körper sogar in den Schlaf und ist betäubt. Heroin ruft eine ähnliche Wirkungsweise im Körper hervor, wird aber viel schneller und intensiver aufgenommen, wodurch der Rauschzustand entsteht. Codein ist deshalb auch in Entzugskliniken als eine Art Ersatzdroge im Einsatz.

In der Medizin zählt Codein als Antitussivum und bekämpft den Hustenreiz. Dies gilt jedoch nur als sinnvoll, wenn es sich um einen unproduktiven Husten handelt, bei dem kein Schleim abgehustet wird. Ebenso wird es zur Schmerztherapie eingesetzt oder ist in einigen Kombinationspräparaten zu finden, beispielsweise mit Paracetamol, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure. Mäßige bis starke Schmerzen lassen sich auf diese Weise eindämmen, beispielsweise nach einer Operation, bei Zahnbeschwerden oder Regelschmerzen.

Anwendung als Hustenstiller – bei unproduktivem Husten

Husten ist eine Art Schutzreaktion des Körpers und wird ganz unwillkürlich ausgelöst. Ziel ist es, die Atemwege möglichst frei zu halten. Dabei tritt er bei einer Vielzahl an Erkrankungen als Begleiterscheinung auf. Die in der Luftröhre und in den Bronchien befindlichen Rezeptoren werden beispielsweise von Rauch, Staubpartikeln oder Schleim gereizt und erzeugen das Abhusten. Sitzt der Husten fest, beispielsweise in Folge einer Erkältung, ist ein Hustenlöser das richtige Mittel und erleichtert dir das Atmen. Der Schleim löst sich und der Reiz ist wieder für eine Weile beruhigt.

Handelt es sich aber um einen ständigen Reizhusten, der dich selbst in der Nacht um den Schlaf bringt, sorgt ein flüssiger Hustenstiller für die gewünschte Linderung. Reizungen der Atemwege werden durch viele verschiedene Krankheiten ausgelöst, wie beispielsweise:

  • Grippe
  • Lungenentzündung
  • Kehlkopfentzündungen
  • Tracheitis
  • Bronchitis
  • Schadstoffreizungen
  • Asthma
  • Rippenfellentzündung

Nicht alle dieser Krankheiten bringen den unproduktiven Husten mit sich, bei dem kein Schleimauswurf dahinter steckt. Oftmals ist der Hustenreiz aber so nervenaufreibend oder über einen längeren Zeitraum anhaltend, dass nur der Hustenstiller die gewünschte Linderung mitbringt. Codein dämpft dabei das Atemzentrum im Gehirn ein und verschafft dir Erleichterung. Wird es nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen, spielt das Abhängigkeitspotenzial keine Rolle. Bei Patienten mit COPD, soll sich allerdings kaum eine Besserung einstellen, wie der Focus über eine britische Studie berichtet.

Anwendung als Schmerzmittel – bei starken bis mittelstarken Schmerzen

Codein kommt in Kombination mit anderen Wirkstoffen als Schmerztherapie zum Einsatz. Dadurch entsteht nicht nur die Reizunterdrückung auf der einen Seite, sondern es kann ebenso eine Schmerzlinderung erzielt werden, beispielsweise mit Paracetamol. Im Grippefall würde hier das Codein zusätzlich den Hustenreiz stillen und das Paracetamol übernimmt die Fiebersenkung. Beide Wirkstoffe zusammen helfen aber auch bei Kopfschmerzen oder nach einem chirurgischen Eingriff. Selbst bei rheumatischen Beschwerden greifen Ärzte gern auf diese Kombination zurück, da viele Antirheumatika schlecht verträglich sind oder andere belastende Erscheinungen generieren.

Dosierung und Anwendung – als Tablette, Kapseln oder Tropfen

Die Darreichung erfolgt über verschiedene Formen – fest und flüssig. Besonders weit verbreitet sind hierbei Codeintropfen, Codein Syrup oder Hustensaft. Darüber hinaus gibt es Tabletten mit genanntem Wirkstoff. In Kombination mit anderen Mitteln kannst du dich auf Kapseln oder Zäpfchen verlassen, vor allem im Rahmen der Schmerztherapie.

Die Dosierung ist je nach Einsatzbereich gegen Husten oder Schmerzen unterschiedlich hoch. Bei einem sehr trockenen Hustenreiz kommt es auf die Schwere der Symptome an. Alle sechs bis acht Stunden empfehlen die Ärzte hier eine Dosis von etwa 15 bis 60 mg. Am besten nimmst du das Präparat täglich abends vor dem Schlafen. So erzeugt es eine nächtliche Besserung und bringt dir den erholsamen Schlaf. Bedenke: selbst als Hustenlöser macht Codein benommen und müde. Die Behandlung von Kindern ist umstritten, denn hier muss die Dosierung entsprechend geringer ausfallen. Für Kinder unter 12 Jahren sind die meisten Produkte sogar verboten und als gefährlich eingestuft.

Bei der Schmerzbehandlung ist eine höhere Dosis empfohlen. Allerdings kommt es immer auf das Präparat an, und ob der Wirkstoff in Kombination verwendet wird. Die Tagesdosis von 240 mg Codein sollte nicht überschritten werden. Am besten hältst du dich immer an die Vorgaben von deinem Hausarzt. Tabletten und Kapseln sind am besten immer mit etwas Flüssigkeit bei einer Mahlzeit einzunehmen. Zwischen zwei Dosen sollten mindestens vier Stunden liegen. Bei Vergessen der Einnahme kannst du sie noch nachholen, wobei sich dann die weitere Einnahme entsprechend nach hinten verschiebt.

Hinweis: Die Wirkungszeit von codeinhaltigen Medikamenten liegt bei etwa 2 – 3 Stunden, da der Stoff vom Körper recht schnell wieder abgebaut wird. Nach dieser Zeit können die Beschwerden wieder zunehmen. Sogenannte Retard-Arzneimittel besitzen aber eine besondere Bindung und sorgen für eine längere Halbwertzeit im Körper.

Überdosierung – Gefahr der Opiatvergiftung

Auf keinen Fall solltest du dir das Mittel intravenös spritzen oder schniefen. Hier kann es schnell zu einer ungewollten Dosierung und zu sehr starken Nebenwirkungen kommen. Niedrige Dosierungen beugen einer möglichen Abhängigkeit vor. Außerdem fallen die Effekte bei jeder Person anders aus. Während Manche schon nach 10 – 20 Minuten etwas merken, reagieren andere weniger sensibel und verspüren kaum eine Veränderung.

Wandelt die Leber den Wirkstoff allerdings zu schnell zu Morphin um, kommt es zu einer Art Opiatvergiftung. Diese ist an enormer Euphorie, Schläfrigkeit, dem abfallenden Blutdruck und einer langsam nachlassenden Atmung zu merken. Auch Muskelkrämpfe oder unwillkürliche Bewegungen können entstehen. Die Mischung von Codein und Alkohol verstärkt diese Wirkung noch. Deshalb solltest du niemals Alkohol in Verbindung mit codeninhaltigen Medikamenten bringen. Empfindest du einen dieser Hinweise auf Überdosierung, ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen – für wen ist Codein ungeeignet?

Codein darf auf keinen Fall angewandt werden, wenn du auf den Wirkstoff allergisch reagierst oder unter Atemwegsproblemen leidest. Schließlich setzt der Wirkstoff die Empfindlichkeit des Atemzentrums nach unten, weswegen es sogar zu Atemaussetzern oder Atemstillstand kommen kann. Meide Codein also bei:

  • eingeschränkter Lungenfunktion
  • unzureichender Atemleistung
  • Atemdepressionen
  • Asthmaanfällen

Das Mittel darf auch nicht eingenommen, wenn der Patient beispielsweise an einer schweren Bewusstseinsstörung leidet oder im Koma liegt. Das Gleiche gilt für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren mit genannten Symptomen oder einer schweren Erkrankung der Atemwege.

Darüber hinaus ist die Einnahme in Kombination mit anderen zentral dämpfenden Wirkstoffen nicht empfehlenswert. Dazu gehören Beruhigungsmittel oder Schlafmittel. Aber auch Antihistaminika, Antidepressiva oder Psychopharmaka haben eine sedierende Wirkung und setzen die Atemfrequenz etwas nach unten. Die Kombination mit Codein-Präparaten verstärkt die Nebenwirkung des Medikaments enorm. Weitere bedenkliche Einsatzgebiete sind:

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangere Frauen dürfen ein solches Präparat nicht einnehmen. Der Wirkstoff wird auf den Fötus übertragen und kann zu Fehlbildungen der Atemwege führen. Gleichzeitig löst er beim noch ungeborenen Kind Atemdepressionen aus. Diese Verhaltensweise gilt ebenso in der Stillzeit. Das gebildete Morphin im Körper geht auf die Muttermilch über und wird auf den Säugling übertragen. Hier kann es zu lebensgefährlichen Opioidvergiftungen kommen.
  • Verkehrstüchtigkeit: Sowohl der Hustenstiller Codein als auch die Schmerzmedikamente erzeugen Antriebslosigkeit und mindern das Reaktionsverfügen. Für die Dauer der Anwendung ist deshalb die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt und eine aktive Teilnahme als Autofahrer oder Radfahrer ist nicht empfohlen. Ebenso musst du auf das Bedienen von Maschinen verzichten.

Kosten der Präparate – ab 20 – 30 EUR

Die Schmerztabletten mit Codein beginnen pro Packung bei etwa 20 – 30 Euro. Je nach Hersteller und Menge variieren die Preise natürlich. Da es sich um rezeptpflichtige Medikamente handelt, musst du oft nur einen geringen Beitrag als Zusatzleistung erbringen. Den Rest zahlt die Krankenkassen. Ähnlich verhält es sich beim Hustensaft. Wer sich aber Codein rezeptfrei besorgen möchte, muss die Kosten komplett selbst tragen.

Vorteile und Nachteile – Codein ohne Rezept bestellen

VorteileNachteile
  • Lindert Hustenreiz
  • sorgt für ruhige Nächte
  • schnelle Wirkung
  • für Schmerztherapie
  • Tablette, Syrup oder Kapsel
  • rezeptfrei zu bekommen
  • angemessener Preis
  • Nur über Beratungsgespräch
  • Risiko der Abhängigkeit
  • massive Nebenwirkung möglich
  • nicht bei Atemwegsproblemen geeignet

Der Wirkstoff – Codeinphosphat

WirkstoffDetails
Codein
  • Wird schnell vom Körper aufgenommen
  • wandelt sich in der Leber zu Morphin
  • wirkt schmerzstillend
  • lindert verschiedene Reize im Gehirn
  • vielseitig einsetzbar
  • wirkt auf die Atmung ein
  • Reaktionsfähigkeit ist beeinträchtigt
  • kann abhängig machen
  • nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet

Beliebte Präparate mit Codein – in Deutschland zugelassen

Codeine Phosphate Tabletten

( Rezensionen)
Codeine Phosphate Tabletten

Besonderheiten

  • Schmerztabletten
  • hohe Wirksamkeit
  • rezeptfrei möglich
  • nur für Erwachsene
  • 15 – 60 mg Codein
Codeine Phosphate kann beispielsweise bei Kopfschmerzen, Grippe oder Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden. Auch viele Rheumapatienten schwören auf das Mittel. Die Tabletten sind in unterschiedlicher Dosierung zu bekommen mit 15 mg, 30 mg und 60 mg. Außerdem wählst du zwischen verschiedenen Packungsgrößen. Die Tablette wird mit etwas Flüssigkeit am besten zu einer Mahlzeit eingenommen. So vermeidest du Magen-Darm-Beschwerden. Deine persönliche Dosierung erfährst du am besten in einer ärztlichen Konsultation.

Codeintropfen (Hexal)

( Rezensionen)
Codeintropfen (Hexal)

Besonderheiten

  • 15 ml N1 Lösung
  • bei Reizhusten
  • 17 mg/g
  • Einnahme am Abend
  • geringe Nebenwirkung
Codeintropfen werden als Hustenstiller bei unproduktiven und trockenem Reizhusten verschrieben. Die Einnahme erfolgt hauptsächlich am Abend vor dem Schlafen. So treffen dich mögliche Nebenwirkungen, wie Antriebslosigkeit oder Müdigkeit nicht besonders. Die Anwendung ist für etwa 2 Wochen vorgesehen. Wenn der Husten dann nicht besser wird, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Achte außerdem auf andere Begleiterscheinungen und nimm die Dosis so, wie sie im Beipackzettel verordnet ist. Das Präparat gibt es auch noch von anderen Pharmaunternehmen und nicht nur von Hexal.

Weitere Medikamente mit Codein – als Tropfen und Tabletten

Daneben gibt es noch weitere Medikamente, die häufig je nach Anwendungsgebiet verschrieben werden. Anbei haben wir dir eine kleine Übersicht zusammengestellt:

PräparatFormAnwendung
Codeinum Phosphoricum (Berlin-Chemie)TablettenSchmerztherapie
Reizhusten
Bronchicum Mono
Codeina Tropfen
TropfenReizhusten
Codeinsaft ctSyrup / SaftErkältungskrankheiten
Reizhusten
Codeintropfen ctTropfenErkältungskrankheiten
Reizhusten
Codicaps monoKapselnReizhusten
Tyradol Codein 50TablettenReizhusten
Codicompren retardRetardtablettenReizhusten

Risiken und Nebenwirkungen – macht müde und benommen

Bevor du dich für ein Produkt mit Codein entscheidest, solltest du auch die Nebenwirkung kennen. Bei etwa einem Drittel der Patienten sind fast gar keine Begleiterscheinungen zu spüren und sie sind mit der Dosierung sehr zufrieden. Vermehrt kommt es aber zu Müdigkeit und Schwindel. Außerdem kann der Mund trocken werken, du leidest an Kurzatmigkeit oder Juckreiz. Folgende Nebenwirkungen sind nach der Einnahme auch bei deinem Körper möglich:

  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Schwindel
  • Übermüdung
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Juckreiz
  • Kurzatmigkeit
  • Euphorie
  • Sehstörungen
  • Appetitverlust
  • Kopfschmerzen
  • verminderte Reaktionsfähigkeit

Vor allem Patienten mit chronischen Schmerzen setzen gern auf das Arzneimittel, um sowohl Tag als auch Nacht angenehmer zu gestalten. Ein möglicher Reizhusten ist fast nicht mehr zu spüren, wobei hier viele Patienten über Müdigkeit klagen. Abhilfe schafft es, den Hustenstiller nur am Abend zu verwenden. Hier kann es höchstens zu Schlafstörungen oder sehr intensiven Träumen kommen.

Darüber hinaus zählen Verstopfung und Gewichtszunahme zur Nebenwirkung, da die Reaktionsfähigkeit und Arbeit des Darmbereichs eingeschränkt wird. Der Darm kontrahiert nicht mehr wie gewohnt und macht den Stuhlgang deutlich schwerfälliger. Zudem beeinflussen derartige Opioide das Atemzentrum im Gehirn. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Herabsetzen der Atmung und einer damit verbundenen Atemnot.

Langzeitrisiko – die Abhängigkeit

Codein und andere Präparate aus dem Bereich der Opiate rufen bei einem langfristigen Konsum eine Abhängigkeit hervor. Dabei wird zwischen einer körperlichen und einer geistigen Abhängigkeit unterschieden. Bei der körperlichen Form gewöhnt sich der Körper langsam daran. Wer also längere Zeit Codein einnimmt, wird irgendwann eine deutlich höhere Dosis brauchen, als am Anfang. Nur so könnte noch die gewünschte Linderung erzielt werden, bringt aber wiederum eine stärkere Nebenwirkung mit sich. Eine psychische Abhängigkeit könnte bei ehemaligen Suchtpatienten oder davon gefährdeten Personen stattfinden. Die leichte Betäubung und die damit verbundene Euphorie führt dann zum Missbrauch der Präparats. Mehr über das Suchtpotenzial von Codein findest du in diesem Beitrag der Zeitschrift für Allgemeinmedizin.

Wer Codein über einen längeren Zeitraum zu sich genommen hat, muss beim Absetzen vorsichtig vorgehen. Es ist wichtig, die Dosierung langsam zu reduzieren und die Menge langsam ausschleichen zu lassen. Andernfalls kommt es auch hier zu Entzugserscheinungen, wie beispielsweise Übelkeit oder Zittern. Noch schlimmer sind seelische Verstimmungen oder Depressionen nach dem Absetzen. Nimm deshalb das Präparat immer nach ärztlicher Vorschrift ein und verringere die Einnahme nach Absprache.

Warnhinweise im Überblick – hier ist Vorsicht geboten

Der Wirkstoff Codein kann zwar Retter in der Not sein und dich von chronischen Schmerzen befreien, ist aber nicht ganz ungefährlich bei der Einnahme. Folgende Warnhinweise haben wir dir nochmals zusammengefasst:

  • Eine langzeitige Anwendung oder eine hohe Dosierung führt zu körperlicher und psychischer Abhängigkeit.
  • Bei Suchtpatienten im Bereich der Opiate verursacht es vielleicht einen Rückfall, wird aber auch zur Behandlung der Sucht eingesetzt.
  • Patienten mit einer Funktionsstörung der Niere brauchen größere Abstände bei der Anwendung, da es sonst zu schnell zu einer Überdosierung kommt.
  • Codein darf nicht bei Kindern unter 12 Jahren eingesetzt werden. Ebenso nicht in der Schwangerschaft oder bei stillenden Müttern.
  • Bei länger anhaltendem Husten von zwei bis drei Wochen ist immer das Gespräch beim Arzt zu suchen.
  • Abhängige von Alkohol oder Heroin neigen sehr schnell zum Missbrauch der Codein-Präparate und nutzen sie als Ersatzdroge.
  • Nach der Einnahme darfst du keine schweren Maschinen mehr bedienen und solltest dich mit den Wechselwirkungen von anderen Medikamenten (Schmerzmitteln und Psychopharmaka) auskennen.

Codein rezeptfrei bestellen: am besten im Internet

Die Vergabe von Codein steht in Deutschland unter dem Betäubungsmittelgesetz (BTM Gesetz). Die Präparate mit diesem Wirkstoff sind grundsätzlich verschreibungspflichtig. Im Normalfall dürfen nur gering dosierte Präparate an die Patienten ausgegeben werden. Personen mit einem erhöhten Suchtpotenzial bekommen keinen Zugang. Das heißt: du bekommst Codein nur mit einem Rezept. Ob als codeninhaltiger Hustensaft oder Schmerzmittel – du musst vor dem Einnehmen mit einem Arzt gesprochen haben und mit ihm die Dosierung klären. In manchen Ländern ist Codein generell rezeptfrei. Das betrifft aber nur ausgewählte Produkte und auch nur wenige Länder. Dazu gehören die Schweiz, Spanien, Frankreich, Holland und Kroatien. Allerdings fordern auch hier immer mehr Experten die Rezeptpflicht von Codein.

Es gibt noch die Möglichkeit, Codein rezeptfrei im Internet zu bestellen. Hier wendest du dich an verschiedene Anbieter, die dir das Präparat auch ohne gültiges Rezept unkompliziert zuschicken. Bevor das passiert, musst du allerdings ein Beratungsgespräch und eine Ferndiagnose absolvieren. Mindestalter sind dabei 18 Jahre. Du erhältst eine Fragebogen, der wahrheitsgemäß beantwortet werden muss. Anschließend werden die Antworten von Ärzten ausgewertet und du bekommst das sogenannte Onlinerezept ausgestellt. Manche Medikamente dürfen allerdings nur in bestimmten Abständen neu bestellt werden. Du musst beispielsweise Fragen in Bezug auf dein Suchtverhalten beantworten und ob es sich um eine Folgedosierung handelt oder eine Erstvergabe. Die Ärzte hinter den Onlineanbietern entscheiden dann selbst, welche Produkte an dich verschickt werden dürfen. Meist handelt es sich um einen Expressversand, sodass du nicht lange auf dein Päckchen warten musst.

Wichtig: Es muss sich um einen Online-Anbieter oder eine Online-Apotheke handeln, die in der EU zugelassen und registriert ist. Nur so bekommst du auch geprüfte Medikamente, die auf ähnliche Weise in Deutschland verkäuflich sind.

Seriöse Anbieter finden – achte auf den Ansprechpartner

Es gibt viele schwarze Schafe unter den Anbietern im Internet. Mit unseren Tipps wirst du sie allerdings schnell von den seriösen Unternehmen unterscheiden können. Achte beispielsweise auf einen Sitz in der EU, da die Medikamente natürlich entsprechend zugelassen und geprüft sein müssen. Außerdem sollte der Anbieter möglichst viel Transparenz zeigen und offene Angaben machen. Schnell findest du Kontaktdaten, bekommst einen soliden Kundenservice und kannst den Anbieter sogar telefonisch erreichen. Die Preise dürfen nicht zu gering ausfallen, da es sich sonst nur um Lockangebote handelt. Außerdem verlässt du dich am besten auf die gängigen Zahlungsmethoden.

Bei den meisten Anbietern meldest du dich an und bekommst ein geschütztes Kundenkonto mit eigenem Passwort. Hier füllst du den Fragebogen aus, dein Rezept wird dir hinterlegt und du kannst stets den Status deiner Bestellung abfragen.

Wichtige Online-Anbieter für Codein

AnbieterDetails
Dokteronline
  • Sitz in den Niederlanden
  • folgt den EU-Richtlinien
  • Codeine Phosphate als Produkt
  • ausführliche Informationen
  • guter Kundenservice
  • kleine Servicegebühr
Europa Apotheek
  • Codeintropfen als 1 mg Lösung
  • Anbieter aus den Niederlanden
  • vielseitige Zahlungsmöglichkeiten
  • nicht alle Präparate ohne Rezept bestellbar
  • einfacher Bestellvorgang
  • eher eine Onlineapotheke
Holland Apotheke24.com
  • Ohne ärztliche Ferndiagnose
  • Codein rezeptfrei bestellen
  • hohe Kundenzufriedenheit
  • Expresslieferung in 24 h
  • Versand aus lizenzierten Apotheken
  • Sitz in den Niederlanden

Erfahrungsberichte und Tipps – Risiken kennen

Die Erfahrungen mit Codein sind sehr unterschiedlich. Es gibt Patienten, die das Codein nur in geringen Mengen in Morphin umwandeln und sich daher nur eine beschränkte Wirkungsweise einstellt. Sie werden als „poor metabolizers“ bezeichnet und erhalten keine wirkliche Schmerzlinderung. Das genaue Gegenteil sind die „ultrarapid metabolizers“. Sie wandeln das Codein in größerer Menge zu Morphin um und es besteht die Gefahr zu extremen Nebenwirkungen.

Generell ist von einer guten Wirksamkeit die Rede und auch die Anwendung erscheint einfach. Gerade als Hustensaft oder Syrup brauchst nur 2-3 mal täglich die vorgeschriebene Dosis. Soll nur der Reizhusten in der Nacht gestillt werden, genügt die einmalige Dosierung am Abend. Dann bist du weniger mit den Begleiterscheinungen konfrontiert. Viele Patienten fühlen sich aber müde und abgeschlagen. Außerdem kommt häufig Übelkeit dazu. Einige Patienten beschreiben unruhige Nächte, auch ohne Reizhusten. Codeine bekämpft zwar den Hustenreiz, löst aber Angstzustände oder auch Alpträume aus. Außerdem sind am nächsten Morgen noch Kopfschmerzen und Probleme mit dem Kreislauf die Folge. Nur selten bemerken Patienten keine Nebenwirkungen, wie aus den meisten Berichten hervorgeht. Wer sich also für das Mittel entscheidet oder es verschrieben bekommt, sollte sich genau mit den Risiken und Nebenwirkungen vertraut machen.

Alternativen zu Codein – pflanzliche Hustenmittel

Husten sollte nie unterdrückt werden, da er den Heilungsprozess fördert und eine wichtige Abwehrreaktion des Körpers darstellt. Allerdings sind Hustenattacken in der Nacht oder am Arbeitsplatz mehr als störend. Wer sich nicht gleich mit Codeintropfen belasten möchte, kann sich für verschiedene pflanzliche Mittel entscheiden. Tees lindern den Hustenreiz und unterstützen das körperliche Wohlbefinden. Wirksam zeigen sich Teemischungen aus:

  • Eibischwurzel
  • Isländisch Moos
  • Süßholzwurzel
  • Huflattichblätter
  • Anisfrüchte
  • Königskerzenblüten

Nach dem Ziehen und Abseihen verfeinerst du deine Tasse Tee noch mit einem Löffel Honig. Vor allem Kinder profitieren von einer solchen Teemischung. Malvenblüten und Schlüsselblumenwurzel lindern nicht nur den Hustenreiz, sondern lösen auch den Schleim.

Ein altbekanntes Hausmittel bei schlimmem Hustenreiz sind Quarkwickel. Sie beruhigen die Bronchien und ziehen die Entzündung aus dem Körper. Ähnlich funktioniert das Ganze mit einer Ölkompresse. Die ätherischen Öle beruhigen und du führst dem Körper heilende Wärme zu. Wer kein Öl zur Hand hat nutzt das einfache Hausmittel der feucht-heißen Tücher auf der Brust oder zwischen den Schulterblättern. Darüber hinaus sind Zwiebeln sehr gut bei Erkrankungen der Atemwege und bei Erkältungen. Selbstgemachter Hustensaft besteht beispielsweise aus Zwiebeln, Kandiszucker, Thymiankraut und Salbei. Weitere Hausmittel gegen Husten sind:

  • warmer Birnensaft
  • Inhalieren mit Meersalz
  • heiße Milch mit Honig
  • Knoblauchsirup
  • Einreibungen
  • pflanzliche Hustensäfte

Dem nächtlichen Hustenreiz beugst du am besten mit frischer Luft vor. Öffne kurz vor dem Schlafen die Fenster. Ein paar feuchte Tücher auf der Heizung machen die Atemluft etwas angenehmer. Teilweise hilft es auch, das Kopfteil vom Bett leicht nach oben zu stellen. Außerdem solltest du deinen Brustbereich immer warm halten.

Wichtig: Hält dein Husten länger als zwei Wochen an oder verschlechtern sich die Symptome beziehungsweise dein Allgemeinzustand, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

FAQ

FrageAntwort
Kann man an Codein sterben?
  • Gehörst du zur Risikogruppe oder reagierst sehr heftig auf den Stoff, können schwere Folgen eintreten.
  • Es sind Todesfälle durch Codein bestätigt.
  • Oftmals kam es hier zu einem Atemstillstand, da die Präparate auch diesen Reiz senken.
  • Vor allem für Kinder und Menschen mit Atemstörungen sind diese Risiken sehr gefährlich.
Wie schnell wird man von Codein abhängig?
  • Eine Abhängigkeit ist durch deine körperlichen Voraussetzungen bestimmt.
  • Je höher die Dosis und je länger der Zeitraum, desto eher wird eine Abhängigkeit eintreten.
  • Ärzte empfehlen eine Einnahmezeit von maximal 2 Wochen.
Wie gefährlich ist das Getränk Lean (Codeintropfen als Droge)?
  • Lean ist eine Mischung aus Codein und beispielsweise Sprite.
  • Es wird als Modedroge von Jugendlichen konsumiert, kann jedoch schnell abhängig machen.
  • Alle Risiken und Nebenwirkungen des Codeins sind hier genauso gegeben.
Ist in Hustenbonbons Codein enthalten?
  • Nein. Codein ist verschreibungspflichtig und nicht einfach ohne Rezept in Deutschland zu kaufen.
  • Hustenbonbons solltest du bedenkenlos für deine Gesundheit lutschen können, auch mehrmals am Tag.
Codenintropfen abgelaufen, was tun?
  • Abgelaufene Tropfen dieser Form sollten nicht mehr eingenommen werden.
  • Derartige Packungen sind über die Apotheke zu entsorgen.

Fazit

Der Wirkstoff Codein wird bei mittleren bis starken Schmerzen angewandt und dient gleichzeitig als Hustenstiller. Es gehört zur Gruppe der Opiate und kann starken Einfluss auf das zentrale Nervensystem nehmen. Wer sich für eine Behandlung mit Codein entscheidet, sollte sich über die Risiken und Nebenwirkungen bewusst sein. In Deutschland gehören alle Medikamente mit diesem Wirkstoff unter die Rezeptpflicht. Über verschiedene Online-Anbieter ist das Codein rezeptfrei zu bestellen. Trotzdem musst du dich einem Fragebogen und einer Ferndiagnose durch zugelassene Ärzte stellen. Nur in einigen Ländern, wie beispielsweise die Schweiz, ist Codein rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Trotz allem ist Codeinsaft ein zuverlässiges Mittel bei trockenem Reizhusten und auch in der Schmerztherapie kommen die Kombinationspräparate zum Einsatz.

Weiterführende Links

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