Ohrthermometer Test & Vergleich 2017

Du suchst ein präzises Fieberthermometer?
Wir haben für DICH alles über Ohrthermometer zusammengetragen.
Objektiv. Ausführlich. UNABHÄNGIG.

Ein Ohrthermometer misst die Temperatur im Ohr. Logisch, das sagt der Name bereits. Doch es steckt viel Technik in dem kleinen Teil. Die Handhabung ist gewöhnungsbedürftig, doch wenn sie gelingt, liefern die Geräte präzise Ergebnisse. Besonders praktisch sind sie in der Anwendung bei Kindern, Senioren sowie bettlägerigen Personen. Auf unserer Seite haben wir dir alles Wissenswerte zum Thema Ohrthermometer zusammengetragen.

Ohrthermometer Test & Vergleichstabelle 2017

Ohrthermometer1Braun IRT 6520 Thermo Scan 72Braun IRT 6020 Thermo Scan 53Beurer FT 784Etekcity Fieberthermometer5
Preisab 43,12*ab 39,98*ab 24,99*ab 29,78*ab 20,97*
Testergebnis Testsiegel: Braun IRT 6520 OhrthermometerTestsiegel: Braun IRT 6020 OhrthermometerTestsiegel: Beurer FT 78 OhrthermometerTestsiegel: Etekcity OhrthermometerTestsiegel: AEG FT 4919 Ohrthermometer
Bewertungen / Erfahrungen der Kunden
4.2 Sterne (818)
4.0 Sterne (396)
3.8 Sterne (46)
3.2 Sterne (167)
2.2 Sterne (47)
Messgenauigkeit++++++++--
Bedienerfreundlichkeit+++++++--
Lesbarkeit Display++++++++++++++
Preis-Leistungsverhältnis+++--
vorgewärmte MessspitzeJaJaNeinNeinNein
Alarmfunktion bei FieberJaJaJaJaJa
Positionierungshilfe für korrekten MessvorgangJaJaNeinNeinNein
Display auf der VorderseiteJaJaNeinJaJa
Einweg-SchutzkappenJaJaJaNeinNein
Speicherfunktion von MessergebnissenJaJaJaJaJa
Handhabung einfachJaJaJaNeinNein
BesonderheitenFarbskala mit Ampelfunktion. Ist alles in Ordnung, ist die Anzeige grün, bei ansteigender Temperatur leuchtet die Anzeige mit gelbem Hintergrund. Rot ist sie, wenn der Temperaturbereich kritisch ist.Thermoscan TechnologieMessung kann erst erfolgen, wenn das Gerät Raumtemperatur angenommen hat.Kombigerät für Stirn- und Ohrmessung. Außerdem kann es auch die Umgebungstemperatur messen.keine
zum Angebot

Unser Fazit: Die Handhabung der Geräte ist für Personen mit technischem Verständnis und einer ruhigen Hand einfach. Senioren haben häufiger Probleme im Umgang mit den elektronischen Ohrthermometern, sei es, weil die Bedienungsnaleitung zu klein gedruckt oder die Bedienung selbst zu kompliziert ist. Bei jedem Ohrthermometer ist eine ruhige Hand vonnöten. Die Positionierungshilfe bei den beiden Braun Geräte ist hilfreich, denn sie sorgt dafür, dass die Messergebnisse stimmen. Deshalb landen sie auf den vorderen beiden Plätzen. Geräte, die bei mehreren Messungen hintereinander komplett andere Werte zeigen, haben eigentlich das Thema verfehlt. Allerdings liefern auch die Geräte von Etekcity und AEG gute Messergebnisse, wenn die Anwendung korrekt erfolgt. Beurers Ohrthermometer benötigt Raumtemperatur, um genau zu messen. Wer das weiß, wird mit diesem Gerät gut zurecht kommen. Absoluter Spitzenreiter ist das Ohrthermometer Braun IRT6520 Thermo Scan 7. Es zeigt sogar farbig in Ampelfarbe an, ob die Temperatur im kritischen oder unkritischen Bereich liegt – und das sogar altersbezogen.

Funktionsweise der Ohrthermometer

Funktionsweise eines OhrthermometersModerner Geräte arbeiten mit Infrarottechnologie. Ein Ohrthermometer nimmt Infrarotwärme auf, die vom Gewebe im Ohr, wie zum Beispiel vom Trommelfell, ausgestrahlt wird. Infrarotwärme bezeichnet die natürliche Wärme, die dein Körper abgibt. Beim Messvorgang messen hochwertige Ohrthermometer kontinuierlich die Temperatur in deinem Ohr, ohne dass sie das Gewebe berühren müssen, wie es beim klassischen Fieberthermometer der Fall ist. Das musst du nämlich zum Beispiel unter deine Zunge stecken und ein Minute oder länger abwarten. Und ob das Ergebnis dann wirklich stimmt, darf bezweifelt werden.

Eine Messung im Ohr ist äußerst genau. Das liegt daran, dass dein Trommelfell über die Blutgefäße mit Blut versorgt wird, die auch zum Temperaturkontrollzentrum im Gehirn führen. Das bedeutet, dass die gemessene Temperatur im Ohr exakt der Körperkerntemperatur entspricht. Entwickelt sich im Körper ein Fieberherd und die Temperatur steigt geringfügig an, lässt sich das ohne Zeitverzögerung direkt im Ohr prüfen.

Ohrthermometer verfügen entweder über eine starre oder über eine flexible Messspitze. Die Messspitze heißt es auch Messfenster (Infrarotfilter). Durch dieses Messfenster tritt die Infrarotwärme ein, die auch als elektromagnetische Strahlung bezeichnet wird. Die Infrarotwärme trifft auf den Infrarot-Sensor im Messgerät. Die Intensität der Infrarotwärme erzeugt im Sensor ein Spannungssignal. Dieses wird verstärkt, umgewandelt und im Display als Temperatur angezeigt. Der Sensor selbst umfasst mehrere Thermoelemente, die zu einer empfindlichen Thermosäule zusammengefasst sind. Die Thermoelemente sind derart sensibel, dass sie die Wärmestrahlung aufnehmen können.

Anwendung: unkompliziert und schnell

Hochwertige Ohrthermometer verfügen über eine vorgewärmt Messspitze. Sie kann die Temperatur in Sekundenschnelle messen und mit äußerst hoher Genauigkeit angeben. Messgeräte, die eine kalte Messspitze aufweisen, können unter Umständen für einen geringfügigen Kühlungseffekt im Ohr sorgen. Die Messwerte mögen dann etwas weniger genau sein. Außerdem besteht das Risiko, dass mehrere Messungen unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Rektale Messung

Im Vergleich zu einer rektalen Temperaturmessung, die über sehr lange Zeit gerade bei Kindern an der Tagesordnung war, ist die Messung im Ohr bei korrekter Handhabung ganz unkompliziert durchführbar – abgesehen davon, dass die rektale Messung immer auch ein Ansteckungsrisiko birgt. Für ältere Kinder und andere Patienten ist der rektale Messvorgang oftmals recht unangenehm. Auch deshalb ist das Ohrthermometer für viele allererste Wahl. Allerdings empfiehlt der Direktor des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße in Köln, bei Kleinkindern und Säuglingen eine rektalen Messung vorzunehmen. Das ist seiner Meinung nach die beste Methode, denn sie erfüllt internationale Standards. Die rektale Messung erfordert bei Eltern einige Übung. Am besten nehmen Sie das Kind an den Füßen hoch und führen das Thermometer ein.

Orale Messung

Eine weitere Messmethode mit dem digitalen Fieberthermometer erfolgt über den Mund. Die Ergebnisse sind relativ ungenau. Die Atmung, Essen und Trinken beeinflusst die Temperatur im Mund. Außerdem lässt sich nicht bei jedem Kind die Temperatur im Mund messen. Es hängt im Wesentlichen von der Reife des Kindes ab. Das Thermometer muss unter der Zunge liegen und einige Zeit dort verbleiben. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Messung keine Option, denn sie ist einfach zu gefährlich. Einzige Ausnahme ist das Schnullerthermometer. Allerdings öffnen Kinder während der Messung ihren Mund, saugen kühle Luft ein und verfälschen dadurch das Messergebnis. Eine Messung unter der Achsel mit dem digitalen Fieberthermometer liefert in vielen Fällen lediglich die Hauttemperatur. Mit der echten Körpertemperatur hat das wenig zu tun.

Wichtig zu wissen: Die korrekte Handhabung hat enormen Einfluss auf das Messergebnis. Wer das missachtet, wird ungenaue Werte bekommen. Ebenfalls nicht von der Hand zu weisen ist, dass Senioren und Menschen mit einer unruhigen Hand das elektronische Gerät nicht gut bedienen können. Senioren haben manchmal Schwierigkeiten, die Bedienungsanleitung wegen der zu kleinen Schrift zu lesen und in der Folge fällt es ihnen schwer, das Gerät korrekt zu bedienen.

Unterschied Ohrthermometer & digitaler Thermometer

Ohrthermometer vs. StirnthermometerVergleichen wir Ohrthermometer mit digitalen Thermometern dann zeigt sich, dass Ohrthermometer erheblich genauere Ergebnisse liefern, wenn sie korrekt gehandhabt werden. Sie benötigen keinen Kontakt mit der Haut und das ist insbesondere bei Kindern und auch bei Patienten mit muskelmotorischen Einschränkungen ausgesprochen vorteilhaft. Es gibt außerdem Stirnthermometer, die einfach in der Handhabung, aber nicht ganz so genau in der Messung sind. Kombinationsgeräte, die als Ohr- und Stirnthermometer einsetzbar sind, sind außerdem zu haben. Die Vorteile von Ohrthermometern auf einen Blick:

  • genaue Ergebnisse bei korrekter Anwendung
  • schnelle Messung
  • geeignet für Messungen aller Personengruppen
Die Messwerte können nur so genau sein, wie die Anwendung des Ohrthermometers korrekt erfolgt. Fehlerquellen, die zu Messabweichungen führen, haben ihre Ursachen in der Regel darin, dass das Messfenster oder die Messlinse verunreinigt oder beschädigt sind. Auch fehlende oder beschädigte Schutzkappen über dem Messkopf sind Ursache von Abweichungen. Eine dritte Fehlerquelle liegt darin, dass die Messsonde nicht korrekt im Ohrkanal platziert ist. Diese muss auf das Trommelfell ausgerichtet werden, um korrekte Ergebnisse zu liefern.

Handhabung – so wird gemessen

Ein Ohrthermometer besteht in der Regel aus einem Griff, einem Messkopf, einer Schutzkappe, einer Schutzhülle, einem Schutzkappen-Fühler, einer Starttaste, einem Display sowie Batterien inklusive Abdeckung des Batteriefachs. Im Folgenden findest du einen musterhaften Ablauf für die korrekte Handhabung eines Ohrthermometers.

  1. Zuerst setzt du eine saubere Schutzkappe auf das Gerät.
  2. Als nächstes drückst du die Start-Taste.
  3. Viele Geräte führen einen kurzen Selbstscheck durch und zeigen dann mit einem Symbol an, dass du mit der Messung beginnen kannst.
  4. Für die Messung musst du die Ohrmuschel zurückziehen. Dabei streckst du den Gehörgang und kannst gut in den Ohrkanal blicken. Das zurückziehen funktioniert ideal, wenn du den Außenrand oben am Ohr anfasst und zieht.
  5. Willst du Fieber bei einem Kleinkind unter einem Jahr messen, ziehst du die Ohrmuschel gerade nach hinten. Bei älteren Kindern und bei Erwachsenen geht die Zugrichtung schräg nach oben.
  6. Richte die Messspitze auf das Trommelfell.
  7. Sobald du sicher bist, dass der Messkopf korrekt platziert ist, löst du den Messvorgang aus.
  8. Das Gerät misst sofort die Temperatur und gibt ein Signal ab, wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist.
  9. Am besten entfernst du die gebrauchte Schutzkappe, damit du sie nicht versehentlich ein zweites Mal benutzt.
Verunsicherung unter Eltern: Ärzte berichten aus Erfahrung, dass Eltern immer wieder fiebrige Kinder in ihre Praxis bringen, selber aber einen unkritischen Wert mit dem Ohrthermometer gemessen haben. Das liegt unter anderem daran, dass Babys und Kleinkinder sehr beengte Gehörgänge haben. Manchmal sind diese zudem so stark mit Ohrenschmalz verstopft, dass ein Messen per Ohrthermometer nicht funktioniert. In solchen Fällen empfiehlt sich die Anwendung eines digitalen Thermometers.

Kurz zusammengefasst:

  • Bauart: Es gibt digitale Thermometer, Stirnthermometer, Ohrthermometer und Kombinationsgeräte.
  • Genauigkeit: Ohrthermometer messen am genaues
  • Handhabung: Ohrthermometer sind nicht ganz einfach in der Handhabung
  • Geschwindigkeit: Die Messung erfolgt innerhalb 1 Sekunde, meist schneller
  • Technik: Gemessen wird mit Infrarottechnik

Genauigkeit von Ohrthermometern

Die besten Ohrthermometer verfügen über weiche Messspitzen und kurze Messzeiten. Sie liegen gut in der Hand und liefern genaue Messwerte. Verbraucher können sie leicht bedienen und die Ergebnisse sind exakt.

Ohrthermometer liefern sehr genaue Ergebnissen, denn sie fallen unter die Verordnung für Medizingeräte. Sie unterliegen dem Medizinproduktegesetz (MPG). Verbraucher erkennen an der CE-Kennzeichnung, dass ein Gerät überprüft wurde. Das CE-Zeichen hat europaweite Geltung. Ein Gerät, das dieses Zeichen trägt, muss bestimmten technischen Normen genügen. Allerdings handelt es sich um ein Verwaltungszeichen, nicht um ein Qualitätszeichen. Das CE-Zeichen ist wie ein Reisepass für ein technisches Gerät-

Aber Verbraucher haben eine Chance, die Qualität des Gerätes zu überprüfen. Denn dem Medizingerät muss eine Gebrauchsanweisung in Deutsch beiliegen. In dieser Beschreibung findet sich der Hinweis auf die geltende DIN-Normen wie zum Beispiel die DIN EN 60601-1/396 (gilt für medizinische elektrische Geräte) und die DIN EN 12470-5 (spezielle DIN für Medizinische Thermometer).

Fehlen die deutschsprachige Gebrauchsanweisung nebst Sicherheitshinweisen und DIN Angaben, sollten Verbraucher Abstand von einem Kauf nehmen. Es kann es sich um ein Gerät minderer Qualität handeln.

Ausgereifte Technik liefert Vorteile

Geprüfte Geräte, die den Anforderungen der DIN EN 12470-5 genügen, müssen unter anderem diese Anforderungen erfüllen:

  • Messspanne liegt zwischen 35,5 °C und 42,0 °C.
  • Messabweichungen dürfen nicht mehr als 0,2 °C betragen.
  • Gerät muss eine Anzeigeeinheit von 0,1 °C aufweisen.
  • Temperaturanzeige muss mindestens 4 mm hoch sein.
Die Geräte müssen in einem Temperaturbereich zwischen 10 °C und 40 °C temperaturbereit sein. Dann leisten sie bis zu 1000 Messungen bzw. die Batterien halten durchschnittlich zwei Jahre. Welches Ohrthermometer das Beste ist, lässt sich nicht ohne weiteres sagen. Ein Blick auf unsere Testtabelle oben hilft. Besonders genau messen Ohrthermometer, die sich am Alter des Patienten orientieren und außerdem dabei helfen, die Positionierung des Thermometers korrekt vorzunehmen. Geräte, die diese Merkmale mitbringen, gehören zu den besten auf dem Markt.

Zuverlässigkeit der Messwerte und Schadstoffe

Ohrthermometer GenauigkeitOhrthermometer messen die Temperatur ganz exakt. Warum das so ist, haben wir dir bereits erläutert. Aber es liegt an dir, ob die Angaben auch wirklich stimmen. Eine korrekte Handhabung ist deshalb unbedingt erforderlich. Nur wenn du das Ohr streckst und die Sonde zum Messen treffend auf das Trommelfell richtest, kannst du dich auf das Ergebnis verlassen. Am besten misst du in beiden Ohren. Wenn beide Werte gleich sind, kannst du den Angaben vertrauen.

Ökotest liefert spannende Informationen

Ökotest hat Fieberthermometer untersucht. Im Test waren 16 Geräte (Kontakt- und Infrarotthermometer). Grundsätzlich sagt Ökotest, dass sich alle Geräte recht gut handhaben lassen. Insgesamt zehn Geräte schnitten mit sehr gut ab. Ökotest empfiehlt Geräte, die die Messwerte digital anzeigen, Signaltöne abgeben und einen Fieberalarm bei zu hoher Temperatur auslösen.

Hinsichtlich der Schadstoffe stellte Ökotest Brom auf den verwendeten Platinen fest. Einzelne Verpackungen wiesen umweltschädliche Chlorverbindungen auf. Die Fieberthermometer selbst jedoch hatten keine Mängel oder sonderten Schadstoffe ab. Sie bestanden den Test, ohne dass bedenkliche oder umstrittene Stoffe von Ökotest aufgespürt worden wären.

Kurz zusammengefasst:

  • Medizinprodukt: Ohrthermometer müssen höchste Standards erfüllen
  • DIN Norm: Verbraucher prüfen die Bedienungsanleitung auf Angaben zur DIN
  • Abweichungen: Die im Ohr gemessene Temperatur stellt die echte Körpertemperatur dar. Es müssen weder Zugaben noch Abschläge berücksichtigt werden
  • Messwerte: Die Messwerte sind genau, wenn eine sorgfältige und korrekte Messung vorgenommen wird
  • Schadstoffgehalt: Zwar beinhalten Thermometer Schadstoffe, doch sie geben diese nicht nach außen ab
  • Eignung: Thermometer sind für jede Altersklasse geeignet

Ohrthermometer geeignet vom Baby bis zum Erwachsenen

Ohrthermometer sind für Menschen jeden Alters geeignet. Wichtig ist die richtige Handhabung. Ob bei Babys, Kleinkindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, Ortthermometer liefern bei allen Personengruppen sehr genaue Temperaturangabe. Allerdings muss sichergestellt sein, dass der Messvorgang korrekt abläuft. Bereits bei ganz kleinen Kindern direkt nach der Geburt sind Ohrthermometer von geübten Krankenschwestern einsetzbar. Sie werden übrigens auch von Ärzten und in Kreissälen generell benutzt.

Ab wann Fiebermessen sinnvoll ist, hängt vom Alter ab. Manche Kinder sind viel in Bewegungen und sind deshalb generell erhitzt. Das ist kein Grund zur Sorge. Aber wenn Kinder apathisch oder unruhig sind, wenn sie ständig weinen oder das Trinken verweigern, dann solltest du das Fieberthermometer holen und die Temperatur messen.

Hersteller von Ohrthermometern

Es gibt eine ganze Reihe von Herstellern, die Ohrthermometer im Angebot haben. Einer der ganz großen ist das Unternehmen Braun GmbH. Es existiert bereits seit 1921 und hat seinen Firmensitz in Deutschland (Kronberg im Taunus). Mit über 3.800 Mitarbeitern produziert und vertreibt das Unternehmen hauptsächlich Haushaltsgeräte und Haushaltstechnik, Rasierapparate, Kameras, Diaprojektoren, Radios, HiFi-Geräte und Feuerzeuge. Die Ohrthermometer sind eine kleine, aber exklusive Sparte. Braun zeichnet sich durch hochpräzise und professionelle Technik aus. Unter anderem vertreibt der Hersteller Geräte, die in Arztpraxen und Krankenhäusern Anwendung finden.

AEG – aus Erfahrung gut

AEG LogoDie drei bekannten Buchstaben AEG – aus Erfahrung gut – kennt wohl jeder, der schon einmal Werbung im Fernsehen gesehen hat. Das Unternehmen ist noch älter, als Braun. Es wurde bereits 1883 gegründet. Über 11.000 Mitarbeiter zählt das weltweit operierende Unternehmen mit Sitz in Berlin. AEG stellt Produkte für den Automobilbau her, baut Bürotechnik, Energietechnik, Haushaltstechnik sowie Beleuchtung, Rundfunk- und HiFi-Geräte sowie Projektoren. Auch im Schienenfahrzeugbau und im Flugzeugbau ist AEG engagiert. Fieberthermometer in Form von Ohrthermometern sind ebenfalls im Sortiment. AEG produziert die Ohrthermometer in erster Linie für Privatpersonen. Sie erfüllen alle erforderlichen Standards. Die Geräte sind qualitativ hochwertig verarbeitet und liefern bei korrekter Handhabung genaue Messergebnisse.

Omrom – japanische Medizingeräte

Omron LogoDie Firma Omron vertreibt ebenfalls Ortthermometer in verschiedenen Modellvarianten. Die Firma sitzt in Japan (Kyoto) und ist bereits seit 1933 am Markt. Das Unternehmen hat sich in mehreren Geschäftsfeldern etabliert. Es ist Lieferant in den Bereichen Industrieautomation, elektronische Komponenten, öffentliche Systeme und Medizintechnik. Zur letztgenannten Sparte gehören die Ohrthermometer. Die Kundenzufriedenheit für diese Produkte ist recht hoch angesiedelt.

Weitere Hersteller

Neben den drei genannten Herstellern Braun, AEG und Omron gibt es noch viele weitere Firmen, die Ohrthermometer vertreiben. Dazu gehören unter anderem

  • Beurer
  • Cresta
  • Dittmann
  • Medisana
  • NCD Medical/Prestige Medical
  • Sanitas
  • Etekcity
  • Tecwo
  • Topcom

Ohrthermometer kaufen

Ortthermometer werden in Apotheken angeboten, sind in gut sortierten Drogerien vorhanden und jederzeit unkompliziert über das Internet verfügbar. Welches Ohrthermometer für den Einsatz bei Babys, Kleinkindern oder Senioren am besten ist, ist eine individuelle Entscheidung. Die Testergebnisse zeigen, dass die Geräte hinsichtlich der Qualität und Handhabung deutliche Unterschiede aufweisen. Je nach Altersgruppe und der Fähigkeit, Bedienungsanleitungen zu verstehen reichen die Erfahrungen im Umgang mit Ohrthermometern von schlecht bis hervorragend. Unterm Strich bedeutet das: Es kommt auf den Bediener und die korrekte Anwendung des Gerätes an, wie genau und zuverlässig die Messergebnisse sind.

Kurz zusammengefasst:

  • Hersteller: Es gibt unzählige Hersteller. Die Produkte sind anhand der geforderten DIN-Erfüllung vergleichbar
  • Kaufoptionen: Ohrthermometer gibt es in Onlineshops, in Drogerien und Apotheken
  • Empfehlung: Der Umgang mit einem Ohrthermometer will geübt sein. Doch dann ist das Gerät ein zuverlässiger Helfer

Fiebergrenzen

Gerade Eltern von Säuglingen und Kleinkindern fragen sich, wie genau die Messung eigentlich ist. Ein Baby weisen andere Fiebergrenzwerte auf, als Kinder ab drei Jahre oder Erwachsene.

Als Faustregel gilt, dass Babys bis drei Monate ab einer Temperatur von 37,8 Grad fiebrig sind. Bei Babys und Kindern zwischen drei und 36 Monaten spricht man ab 38,4 Grad von Fieber. Ab einem Alter von drei Jahren: Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hat einen Wert von 38,5 °C als Fiebergrenzwert angegeben, der sich auf die Altersgruppe der über Dreijährigen bezieht.

Sie hat eine aufklärende Broschüre mit dem Titel „Mein Kind hat Fieber“ herausgebracht. Die Broschüre gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit Fieber bei Kindern. Bei Erwachsenen sind Temperaturen über 39° als Fieber zu bezeichnen.

Und Eltern besteht eine weitere Verunsicherung. Sie fragen sich, ob sie bei Ohrthermometer von der angezeigten Temperatur etwas ab müssen. Bei hochwertigen Geräten ist das nicht nötig. Zum einen sollten Eltern die Fiebergrenze ihres Kindes kennen. Und zum anderen können Sie sich für ein Gerät entscheiden, dass diese gleitende Fiebergrenze berücksichtigt. Inzwischen sind nämlich Ohrthermometer auf den Markt, die anhand farblicher Kennzeichnung per Ampelfunktion anzeigen, ob die Temperatur eines Babys kritisch ist oder nicht.

Wann muss mein Kind zum Arzt?

Stellt sich beim Fiebermessen heraus, dass die Temperatur im kritischen Bereich liegt, solltest du dein Kind noch einmal genauer in Augenschein nehmen. Verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand merklich, klagt das Kind über Kopfschmerzen, wirkt teilnahmslos oder weint viel, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Steigt das Fieber weiter an und erreicht die altersgemäße kritische Grenze bzw. übersteigt diese, ist der Weg zum Kinderarzt ratsam. Allerdings solltest du bei deinem Kind auch genauso aufmerksam auf Unterkühlungssymptome achten. Kalte Füße bei Säuglingen können zu schweren Infektionen führen. Auch bei Untertemperatur dürfen Eltern nicht zu lange warten, sondern müssen möglichst schnell den Arzt aufsuchen.

Notfall Neugeborenes mit Fieber

Ab wann mit Baby zum ArztAus rein medizinischer Sicht sollten Kinder bis zu einem Lebensalter von sechs Monaten ab einer Temperatur von 38,5° einem Arzt vorgestellt werden. Typisch für Säuglinge sind Fieberkrämpfe, manchmal kommt es sogar zum Verlust des Bewusstseins kommen. Muskelzuckungen sind ebenfalls an der Tagesordnung. Diese Symptome sind meistens nicht kritisch, doch Eltern sollten den Notarzt verständigen, um sicher zu gehen und das Kind nicht zu gefährden.

Fieber senkende Mittel verabreichen

Viele Eltern greifen vorschnell zu fiebersinkenden Mitteln. Das ist meistens gar nicht gut. Warum? Fieber ist nützlich! Es unterstützt den Körper dabei, Erreger abzuwehren oder ganz abzutöten. Es ist unsinnig, Fieber sofort mit fiebersenkenden Mitteln zu behandeln. Erst, wenn die Temperatur bei Kleinkindern über 39 °C steigt, sind fiebersenkende Mittel empfehlenswert. Und das im Grunde auch nur, damit sich das Kind wohler fühlt. Besser sind Hausmittel wie viel Flüssigkeit und lauwarme Wadenwickel. Diese Maßnahmen helfen auf natürlichem Weg dabei, die Temperatur runter zu bekommen. In der Selbstmedikation sind die Medikamente Paracetamol und Ibuprofen in Form von Saft oder Zäpfchen akzeptabel.

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