Antibiotika ohne Rezept kaufen: darauf müssen Sie beim bestellen achten!

Antibiotikum Antibiotika zählt zu den stärksten Mitteln, um bakterielle Infektionen zu behandeln. Da die meisten Antibiotika rezeptpflichtig sind und noch dazu viele verschiedene Mittel für unterschiedliche Bakterien verschrieben werden, sollten Sie das wirksamste Mittel beim Hausarzt erfragen. Doch gibt es auch andere Möglichkeiten, um rezeptfrei an Antibiotika zu gelangen? Wir klären auf und verraten Ihnen außerdem, wie Sie sich vor schwarzen Schafen schützen.
Die Themen:
  • wie Antibiotika wirkt
  • wie Sie rezeptfrei Antibiotika erhalten
  • welche verschiedenen Arten es gibt
  • worauf es bei der Bakterien-Bekämpfung ankommt

Antibiotika-Liste: Arzneimittel per Ferndiagnose

Sie sprechen bei einem Arzt Ihrer Wahl oder Ihrem Hausarzt vor, schildern Ihre Beschwerden und Ihre eventuelle Krankheitsgeschichte, werden beraten und erhalten anschließend ein entsprechendes Rezept, sofern Handlungsbedarf besteht. Soweit bekannt.

Bei einem Online-Rezept ist dieser Weg ähnlich, allerdings spielt er sich nicht vor Ort, sondern online im Internet ab. Das wiederum hat einige Vorteile:

  • unkomplizierte Abwicklung
  • keine Wartezeiten beim Arztf
  • keine vorherige Terminvereinbarung
  • ebenso Beratung von Fachärzten
  • fast alle Medikamente (mit einigen Ausnahmen) ausstellbar
  • Nachbarn und Freunde sehen und erfahren nichts von der Medikamenten-Bestellung

Natürlich müssen Sie auch mit gewissen Nachteilen leben, die sich gegenüber realen Arztpraxen ergeben:

  • kein persönlicher Kontakt
  • Rezept-Bestellung durch ärztliche Beratung teurer
  • nicht alle Medikamente können geliefert werden
  • ob ein Rezept ausgestellt wird oder nicht, liegt im Ermessen des Arztes
Dennoch: Ein Online-Rezept spart Ihnen jede Menge Stress und Zeit, gerade dann, wenn Ihre Krankheitsgeschichte sehr eindeutig ist oder Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind. Sie müssen nicht auf einen Termin beim Arzt warten und auch vor Ort keine Wartezeiten hinnehmen. Ein ärztlicher Fragebogen und eine kleine Prüfungszeit reichen aus, um das benötigte Medikament bei Bewilligung innerhalb kurzer Zeit zu erhalten.

Vorsicht vor schwarzen Schafen: darauf sollten Sie achten

Das Angebot im Internet ist riesig – das gilt für nahezu jeden Bereich und jede Dienstleistung. Auch Online-Apotheken gibt es wie Sand am Meer, jedoch sollten Sie die Seriösität des Anbieters beachten. Gerade, wenn es um Medikamente geht, möchten Sie mit Sicherheit keinerlei Kompromisse eingehen. Auf dem Markt kursieren jedoch nicht nur schwarze Schafe, die mit unsauberen Methoden arbeiten, sondern auch Firmen, die möglicherweise gefälschte Medikamente anbieten.

Das Ziel ist es, einen renommierten, sicheren und seriösen Shop für Medikamente ausfindig zu machen. Doch wie gelingt so etwas? Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

  1. Auf einen klar ersichtlichen Vertragspartner achten: Wie bei jedem Geschäft im Internet, sollten Sie auch bei einer Online-Apotheke stets wissen, mit wem Sie sich einlassen – wer ist Vertragspartner und im Streitfall verantwortlich? In der Regel finden Sie diese Information auf der Webseite des Anbieters im unteren Bereich. Wer seriös arbeitet und nichts zu verstecken hat, offenbart diese Daten auch ebenso sichtbar (im Footer, aber in jedem Fall im Impressum). Generell sollte eine Online-Apotheke immer ein rechtssicheres Impressum aufweisen, welches nicht nur eine Anschrift beinhaltet, sondern auch Kontaktdaten. Halten Sie sich möglichst von Anbietern fern, die keine Kontaktmöglichkeiten (außer einem Kontaktformular ohne Daten) bieten.
  2. Internet-Apotheke aus Deutschland oder EU wählen: Bei der Entscheidung für oder gegen eine Online-Apotheke sollten Sie Anbieter aus Deutschland oder aber aus EU-Ländern bevorzugen, da diese sich an die europäischen Richtlinien zu halten haben. In Sachen Arzneimittelsicherheit sowie Verbraucherschutz können Sie hierbei daher auf die gleichen Maßstäbe wie in einer realen Apotheke vertrauen.
  3. Informieren Sie sich beim Bundesverband deutscher Versandapotheken: Wenn Sie ganz auf Nummer sichergehen wollen, dann finden Sie in dieser Liste die registrierten Online-Apotheken des Bundesverbandes deutscher Versandapotheken.
  4. Achten Sie nicht nur auf den Preis: Natürlich möchten Sie bei Medikamenten im Internet nicht unnötig viel Geld ausgeben, doch nur auf das preiswerteste Angebot sollten Sie wiederum auch nicht schauen. Unseriöse Anbieter könnten gerade mit sehr niedrigen Preisen werben, um Sie auf die Angebote aufmerksam zu machen – die Qualität oder auch die Sicherheit könnten in diesem Fall aber zu wünschen übriglassen. Wichtig ist aber auch, nicht bei jedem niedrigen Preis skeptisch zu werden – ganz im Gegenteil. Durch den Wegfall der Preisbindung sind gerade online oftmals deutlich geringere Preise möglich, jedoch sollten Sie zwischen den einzelnen Apotheken vergleichen und hier wiederum massive Preisunterschiede mit ein wenig Argwohn betrachten.
  5. Rezept-Einsendung nur per Post seriös: Wenn Sie bei einer Online-Apotheke ein bestehendes Rezept einsenden können, um ein rezeptpflichtiges Medikament zu erhalten, dann gilt hierfür nur der postalische Versand. Das ist gesetzlich so festgelegt, daher wäre es nicht seriös, einen Versand per E-Mail oder auch Fax zu ermöglichen. Sollte eine online-Apotheke dies dennoch bieten, empfehlen wir, diesen Anbieter nicht zu nutzen.
  6. Persönliche Beratung per E-Mail oder Telefon: Wenn Sie Ihre Apotheke vor Ort vor allem aufgrund der Beratung nicht gegen eine Online-Apotheke tauschen wollen, dann bieten seriöse und gute Anbieter auch hier Abhilfe. Achten Sie auf eine mögliche Beratung, die per Telefon oder E-Mail stattfinden kann. Wenn das nicht gegeben ist, zeugt das zwar nicht gleich von einem unseriösen Anbieter, doch das Unternehmen gehört mit einer entsprechenden Beratung definitiv zu den besseren Angeboten.
  7. Niemals auf Spam-E-Mails mit günstigen Preisen reinfallen: Wenn Sie eine offensichtliche Spam-E-Mail mit der Bewerbung eines oder mehrerer Medikamente erhalten, dann sind die Preise oft sehr verlockend, doch hier sollten Sie unbedingt die Finger stillhalten. Oftmals verbergen sich hinter solchen Mails unseriöse Anbieter, die noch dazu mit Fälschungen arbeiten könnten.

Dokteronline.com – seriöses Unternehmen aus der Niederlande

Webseite von Dokteronline.com

Das Unternehmen Doktoronline bezeichnet sich selbst als Gesundheitsplattform, die für eine hohe Qualität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Diskretion steht. Dabei werden auf der Webseite nicht nur Medikamente geboten, sondern vor allem auch Informationen über Behandlungen, gesundheitliche Themen im Allgemeinen sowie Beschwerden. Doktoronline gilt nicht als Online- bzw. Versandapotheke und auch nicht als Online-Doktor. Stattdessen bietet das Unternehmen vor allem Informationen und vermittelt Spezialisten, die wiederum Ihre Rezepte nach einer eingehenden Prüfung durch einen Fragebogen freigeben können. Sofern das geschehen ist, leitet Onlinedoktor.com das Rezept an eine Versandapotheke (die Sie selbst wählen können) weiter und Sie erhalten das Medikament geliefert.

Das Angebot sieht sich also als Vermittler zwischen Online-Apotheken, Patienten und Ärzten und macht es Ihnen so einfach und unkompliziert wie möglich, Zugriff zu Ihren Medikamenten zu erhalten. Dabei sind sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Medikamente möglich, die innerhalb weniger Tage in Ihrem Postfach ankommen.

121doc.com – professionelles und seriöse Online-Gesundheitsdienstleistungen

Webseite von 121doc.com

Auch 121doc zählt zu den sicheren und seriösen Anbietern im Internet, die sich den Online-Gesundheitsdienstleistungen verschrieben haben. Die Spezialisierung liegt dabei auf den verschreibungspflichtigen Behandlungen, sodass ein besonders diskreter und sicherer Service geboten wird.

Der medizinische Service der Online-Klinik wird in ganzen zwölf Sprachen angeboten – die Betreuung findet wiederum von London (dem Hauptsitz) aus für viele europäische Länder statt. Dabei gehen Beratung, Behandlung und der Versand der Medikamente bei 121doc Hand in Hand. Die Abwicklung selbst läuft bei diesem Anbieter ähnlich wie bei Dokteronline.com, nur, dass 121doc alles im eigenen Haus abwickelt und nicht extern vergibt.

So wirken Antibiotika

Antibiotika kann auf zwei verschiedene Arten wirken:

  1. Das Wachstum der Bakterien bzw. die weitere Vermehrung werden gehemmt. Hierbei handelt es sich um bakteriostatische Antibiotika, die wiederum den Erreger nicht töten.
  2. Bei bakteriziden Antibiotika kommt es dagegen zum Töten des Erregers.

Die Wirkung selbst zielt auf die Bakterien ab, nicht aber auf die empfindlichen Zellen des Menschen. Leider kann Antibiotikum zwar gut zwischen Bakterien und unseren eigenen Zellen unterscheiden, doch nicht zwischen guten und schlechten Bakterien. Verdauungsstörungen stehen daher bei der Behandlung mit Antibiotika häufig an der Tagesordnung.

Wichtig: Gegen Viren wirken Antibiotika absolut nicht, da nahezu kein Angriffspunkt besteht. Hierfür müssen andere Medikamente zum Einsatz kommen.

Die verschiedenen Antibiotika-Arten in der Übersicht

Antibiotikum ist in verschiedenen chemische Klassen und weitere Bereiche unterteilt, da sie je nach Art unterschiedliche Wirkungsmechanismen aufweisen. Die einen Antibiotika hemmen beispielsweise den Aufbau einer bakteriellen Zellwand, sodass keine Schutzhülle aufgebaut werden kann. Andere Antibiotika richten sich dagegen nur gegen ein paar Bakterien (Schmalspektrum-Antibiotikum) oder gegen eine Vielzahl an Bakterien (Breitband-Antibiotikum). Nachfolgend eine Übersicht der gängigsten Antibiotika mit den häufigsten Einsätzen:

WirkstoffHäufiger Einsatz bei …
Amoxicillin
  • Lungenentzündung
  • Mandelentzündung
  • Hals-Nasen-Ohren-Entzündungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Lyme-Borreliose
  • Knochen-Entzündungen
  • Blutvergiftungen
  • Präventiv eingesetzt bei einigen Herzerkrankungen
Cefuroxim
  • Mundraum-Entzündungen
  • Rachenraum-Entzündungen
  • Lungenentzündungen
  • Chronische Bronchitis
  • Hals-Nasen-Ohren-Infektionen
  • Mittelohrentzündungen
  • Mandelentzündungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Niereninfektionen
  • Harnwegsinfektionen
  • Hautinfektionen
  • Knochenentzündungen
  • Gelenksentzündungen
  • Lyme-Borreliose
  • einige Geschlechtskrankheiten
  • Listerieninfektionen
  • Meningokokken
  • E coli
  • Salmonellen
Ciprofloxacin
  • Harnwegsinfektionen
  • Nierenbeckenentzündungen
  • Atemwegsinfektionen
  • HNO-Erkrankungen
  • Augenentzündungen
  • Geschlechtskrankheiten
  • Knochenentzündungen
  • Gelenkentzündungen
  • Milzbrand
  • Mukoviszidose
  • Blutvergiftungen
Doxycyclin
  • Lungeninfektionen
  • Mittelohrinfektionen
  • Harnwegsinfektionen
  • Malaria
  • einige Arten der Nasennebenhöhlenentzündung
  • Borreliose
  • Geschlechtsorgan-Infektionen
  • Prostata-Infektionen
  • einige Hautkrankheiten
  • sexuell übertragbare Krankheiten
  • präventiv eingesetzt gegen Tropenkrankheiten, wie Malaria
Azithromycin
  • Mittelohrentzündungen
  • untypische Lungenentzündungen
  • sexuell übertragbare Infektionen
  • Bronchitis
  • Mandelentzündung
  • Hautinfektionen
  • Weichteilinfektionen
  • Legionärskrankheit

Welche Beschwerden und Krankheitsbilder werden mit Antibiotika behandelt?

Wie bereits in der Liste der häufigsten Einsätze zu sehen, kommt Antibiotika stets bei bakteriellen Entzündungen sowie Infektionen zum Einsatz. Wichtig ist, dass die Beschwerden bakterieller Natur sind, da Antibiotika gegen Viren nichts ausrichten kann. Besonders häufig und alltäglich werden Antibiotika daher für folgende Krankheitsbilder und Beschwerden eingesetzt:

  • Lungenentzündung
  • Mandelentzündung
  • Mittelohrentzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Borreliose
  • Niereninfektionen
  • Hautinfektionen
  • Gelenksentzündungen
  • Knochenentzündungen
  • Meningokokken
  • Augenentzündungen
  • sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten

Natürlich ist es möglich, noch weitaus mehr Krankheiten und Beschwerden mit Antibiotika zu behandeln. Dies ist lediglich eine Übersicht häufiger Anwendungsbereiche.

Die richtige Behandlung: Therapie- und Einnahme-Informationen

Je nachdem, welches Antibiotikum Ihnen verschrieben wird, ist auch die Anwendungsart sowie Anwendungsdauer verschieden. Hier kommt es ganz auf Ihren behandelnden Arzt an, der Sie in jedem Fall beraten wird. Abhängig ist die Dosierung zudem

  • von der Erkrankung
  • von Ihrem Alter
  • und von Ihrem Gewicht

Meistens müssen Antibiotika über mehrere Tage eingenommen werden. Bei Amoxicillin liegt die Dosierung bei einem Erwachsenen meist bei 1.500 bis 3.000 Milligramm, die über sieben bis zehn Tage eingenommen werden. Ciprofloxacin wird dagegen bei einem Erwachsenen mit etwa 500 bis 700 Milligramm dosiert – dabei kann die Behandlung bei leichten Problemen nur einen bis drei Tage oder aber sogar über 21 Tage andauern. Dies ist einzig und allein von Ihrer Situation abhängig und sollte stets mit einem Arzt besprochen werden!

Risiken & Nebenwirkungen

So unterschiedlich die Wirkstoffe, so verschieden auch die Nebenwirkungen von Antibiotika. Das häufig verschriebene Antibiotika Amoxicillin ist beispielsweise sehr gut verträglich, allerdings kann es gelegentlich (1:100) zu Magen-Darm-Problemen (z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen) kommen. Dennoch sollten Antibiotika nicht einfach abgesetzt werden, sondern die Einnahme, Nebenwirkungen und eine eventuelle Absetzung mit dem Arzt besprochen werden. Die Alternative Cefuroxim ist sogar noch verträglicher, einzig der Leberwertanstieg ist bei diesem Mittel häufig als Nebenwirkung bekannt. Von 1.000 Patienten kommt es statistisch bei jedem 10. zu Magen-Darm-Problemen, Kopfschmerzen und weiteren Beschwerden.

Wichtig: Viele Antibiotika setzen die Wirkung der Pille herunter, sodass Sie während der Einnahmezeit nicht auf die hormonelle Verhütung vertrauen dürfen! Auch als Allergiker und Asthmatiker sollten Sie stets wachsam sein und Antibiotika nur (!) nach ärztlicher Rücksprache einnehmen, um Überempfindlichkeitsreaktionen zu vermeiden.

Antibiotika gegen Akne

Bei mittelschwerer und auch schwerer Akne werden Antibiotika der Klasse Tetrazykline eingesetzt. Am häufigsten werden Doxycyclin, Tetracyclin und Minocyclin als Antibiotika gegen Akne verschrieben.

Bei der Anwendung wird das Wachstum der Bakterien, die Akne auslösen, gehemmt und weitere Hautinfektionen dadurch verhindert. Die Therapie wird meistens nicht länger als zwölf Wochen durchgeführt, sollte aber mindestens einen Monat betragen. Auch dies muss jedoch individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Antibiotika gegen Blasenentzündung

Eine unkomplizierte und seltene Blasenentzündung lässt sich meistens sehr einfach behandeln. Sollte der Fall allerdings schwerer sein oder die Erkrankung häufig wiederkehren, dann ist eine ärztliche Abklärung ratsam. Nicht immer wird direkt Antibiotika verschrieben, da die Wirkung zwar gut ist, aber auch die Nebenwirkungen zu neuen Problemen führen können. Durch die Störung des bakteriellen Milieus kann es zu weiteren Folgeinfektionen kommen, sodass gewisse Resistenzen entwickelt werden können.

Welche Antibiotika allerdings zum Einsatz kommt, hängt davon ab, welcher Erreger vorliegt. Vor allem Ciprofloxacin wird bei Blasenentzündungen eingesetzt, aber auch Nitrofurantoin, Fosfomycin und Cotrimoxazol, bei dem es sich um eine Kombination aus Trimethoprim sowie Sulfamethoxazol handelt. Die Behandlungsdauer liegt meistens bei drei bis zehn Tagen und sollte auch hier nicht frühzeitig abgebrochen werden – auch nicht bei einer ersten Linderung der Blasenentzündung.

FAQ

Wir konnten noch nicht alle Fragen zum Thema Antibiotika im Allgemeinen sowie Antibiotika ohne Rezept beantworten? Dann finden Sie in unserer FAQ möglicherweise die passende Antwort.

Verträgt sich Antibiotika mit Milch?

Es hält sich die Meinung, dass Antibiotika generell nicht mit Milch eingenommen werden dürfen oder grundsätzlich nicht verträglich sind. Dies ist so pauschal aber nicht zu bestätigen, da es immer auf den Einzelfall ankommt. In der jeweiligen Packungsbeilage des einzelnen Medikaments sollte immer vermerkt sein, ob gewisse Flüssigkeiten (z.B. Milch oder auch Fruchtsäfte) die Wirkung beeinträchtigen können.

Wenn Sie allerdings auf Nummer sichergehen wollen, dann verzichten Sie darauf, das Präparat mit Milch einzunehmen und trinken Sie auch zwei Stunden vor und zwei Stunden nach Einnahme keine Milch. Dieser Hinweis beruht allerdings nicht auf einem offiziellen Ratschlag, aber schaden kann es dennoch nicht.

Antibiotika und Alkohol – schädlich?

Generell sollten Sie bei Medikamenten jeglicher Art und dem Thema Alkohol vorsichtig sein. In den meisten Packungsbeilagen finden sich konkrete Hinweise darauf, dass Alkohol während der Einnahme der Medikamente vermieden werden sollte, da die Wirkungsweise beeinträchtigt, verstärkt, verschlechtert oder sogar unerwünschte Nebenwirkungen verstärkt werden können.

Das gilt auch für Antibiotika, bei dem Sie ebenfalls vollständig auf Alkohol verzichten sollten. Natürlich könnte hier wiederum differenziert werden, da es gewisse Medikamente gibt, die durchaus verträglich mit Alkohol sind. Ihrem Körper zu Liebe sollten Sie allerdings während der Einnahmezeit auf Alkohol verzichten, auch alleine schon, um eine zügige Genesung zu begünstigen.

Darf man trotz Antibiotika-Einnahme Sonnenbaden?

Haben Sie auch schon mal davon gehört, dass sich Antibiotika nicht mit Sonne verträgt? Dies ist kein Mythos, sondern tatsächlich so, da fototoxische Reaktionen ausgelöst werden können. Das wiederum kann dazu führen, dass Sie durch die Sonneneinstrahlung einen schnelleren Sonnenbrand bekommen. Die Wirkung von Antibiotika selbst ist durch die Sonne nicht beeinflusst, Sie sollten lediglich damit rechnen, sich mehr vor der Sonne schützen zu müssen und während der Einnahme lieber einen schattigen Platz aufsuchen.

Fazit

Im Internet ist es möglich, ganz bequem und auch ohne Rezept Antibiotika zu erwerben. Dabei bestellen Sie das Medikament nicht einfach online, sondern müssen durchaus auch hier ärztlich „untersucht“ werden. Bei den meisten Apotheken im Internet werden Sie einen Fragebogen ausfüllen und ein Arzt entscheidet anschließend, ob Sie Zugriff auf das Rezept für Ihr Medikament erhalten. Gleichzeitig ist es online über Versandapotheken auch möglich, bereits bestehende Rezepte Ihres Arztes einzulösen und die Medikamente nicht aus der Apotheke abholen zu müssen. Das ist besonders bequem und komfortabel, andererseits auch aufgrund der Anonymität bei vielen Krankheitsbildern ein großer Vorteil.

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